Home » CBD-Basics » CBD Öl Wirkung

CBD Öl Wirkung

Welche Wirkung hat CBD Öl auf den Körper? Und wie funktioniert das alles? Diese Fragen wollen wir ihnen in diesem Artikel beantworten.

Was ist CBD Öl?

Die Cannabispflanze besteht aus mehr als 60 verschiedenen Cannabinoiden, die beiden wohl bekanntesten sind THC und CBD. THC ist illegal wegen der euphorisierenden Wirkung und CBD ist legal , da es keine psychoaktive Wirkung hat. Es gibt aber noch kein 100%ig reines CBD, da die Cannabinoide aus der Cannabispflanze extrahiert werden und vermischt sind, man muss die Cannabinoide also voneinander trennen. CBD Öl mit einem THC-Gehalt von unter 0,2mg pro Gramm Öl ist legal in Dänemark, in Deutschland dürfen maximal 0,0005% THC im Öl enthalten sein, dann ist sogar Auto fahren kein Problem

CBD (Cannabidiol) befindet sich in Faserhanf und wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Zwischen Hanf und Marihuana liegt ein großer Unterschied. Marihuana hat einen sehr hohen THC Anteil im Gegenteil zu Hanf, welcher kein THC beinhaltet. Hanf zählt somit also nicht zu den Drogen und enthält wichtige Stoffe für den menschlichen Körper. CBD hat eine pleiotrope Wirkung, das heißt, dass es positive Wirkungen als auch Nebenwirkungen aufzeigen kann.  Deshalb fragen sich viele Menschen: „Wie wirkt CBD-Öl ?“.  Im Folgendem werden wir Ihnen die positiven Wirkungen sowie die Nebenwirkungen von der Substanz näher bringen.

Der CBD Öl Effekt

Cannabinoide werden in den verschiedensten Pflanzen gefunden, da sie für manche pflanzliche Zyklen notwenig sind. Das Interessante an Cannabinoiden ist, der menschliche Körper produziert sie selber, in unserem Körper gibt es ein eigenes endocannabinoid System, ECS genannt, das sich durch den ganzen Körper zieht, bis in unsere Zellen. Das ECS wurde in den 1980ern entdeckt und Forscher finden immer mehr zusammenhänge zwischen dem System, CBD Öl und die Linderung von Schmerzen oder ähnlichem. Es wurde aber bereit herausgefunden, dass das ECS aus CB1 & CB2 Rezeptoren und chemischen Signalstoffen besteht.

Deswegen intigrieren sich alle Cannabinoide an den nächsten Rezeptoren, die durch den ganzen Körper verteilt sind. Außerdem stellt der Körper diese Cannabinoide sogar selbst her.

Die CB1 Rezeptoren sind hauptsächlich im Gehirn und in unserem zentralen Nervensystem zu finden, diese Rezeptoren beeinflussen und koordinieren hauptsächlich unsere Bewegungen, Schmerzen, Appetit, Emotionen und die Stimmung.

CB2 Rezeptoren hingegen werden meist in unseren Zellen und im Immunsystem gefunden, diese Rezeptoren haben einen besonderen Einfluss auf Schmerzen und Entzündungen.

Positive Wirkungen von CBD-Öl

CBD-Öl wird hauptsächlich für medizinische Zwecke verwendet, da es keinen Rausch bewirkt. Dadurch ist es für viele Menschen nicht interessant. Cannabidiol wirkt gegen Schmerzen und das kann vielen Menschen den Alltag vereinfachen. Menschen mit bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Epilepsie, Parkinson und Sklerose benötigen täglich Medikamente.  Das Öl kann ihnen zusätzlich helfen die Schmerzen zu lindern, da es eine muskelentspannende, entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkung hat und kann somit das Leben von Erkrankten erleichtern. CBD-Öle können auch bei Erkrankungen wie ADHS und Depressionen helfen, da es beruhigend bzw. antipsychotisch wirken kann. Für einige Erkrankungen gibt es schon Studien, bei anderen Beschwerden gibt es nur Erfahrungsbericht von Verbrauchern.

Die Einnahme von CBD Öl

Durch das ECS hat das CBD Öl eine ganz andere Wirkung auf den Körper als herkömmliche Medikamente. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das CBD Öl einzunehmen, die am häufigsten verwendete Methode ist oral, indem man das Öl unter seine Zunge tropft.

Dort kann es wegen den speziellen Schleimhäuten besonders gut aufgenommen werden. Man kann es aber ebenso über die Haut aufnehmen, es rauchen oder rektal einnehmen.

CBD Schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung

Die meisten Menschen haben schonmal schmerzmittel genommen, die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Oft sind diese zwar hilfreich gegen Muskelkrämpfe, Steifheit und chronische Schmerzen, aber genauso oft bringen sie viele Nebenwirkungen mit sich.

CBD hingegen ist ein natürliche Medizin, deren Wirkung nachweislich eine besondere Wirkung auf chronische Entzündungen und Schmerzen hat. Deswegen wird es von vielen Menschen die unter Sklerose oder Fibromyalgie leiden benutzt.

Der CBD Öl Effekt bei Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen

Durch das EC-System beeinflusst CBD auch unsere Nerven und unser Gehirn, es gibt eine Studie die einen besonderen Effekt von CBD bei der Behandlung von Epilepsie nachweisst.

Epilepsie ist dabei nur eine von vielen neurologischen Krankheiten, bei der CBD Öl hilfreich sein kann, bei Parkinson kann es auch sehr hilfreich sein.

Wie sie in diesem Video des pensionierten Polizeibeamten Larry sehen können, er hat dadurch Sprach- und Bewegungsstörungen, sowie Schwierigkeiten sich zu entspannen. Ein Freund empfiel im CBD Öl, sehen sie sich das Ergebnis selbst an . Es wird als Ersatz für normale Mediakamente genutzt, da es ähnliche Effekte, aber weniger Nebenwirkungen hat. Bei Menschen die an Schizophrenie leiden kann CBD Öl auch hilfreich sein, durch die Art und Weise in der CBD Öl das Gehirn und die Nerven beeinflusst.

CBD Öl bei Krebs und Chemotherapie

Eine Studie zum viel diskutierten Thema CBD Öl als Medizin bei Krebspatienten, hat vor kurzen ihr Ergebnis veröffentlicht. Dieses besagt, dass CBD die Fähigkeit besitzen könnte, Krebszellen an der Ausbreitung im Körper zu hindern.

Das CBD hat eine besondere Wirkung auf die Krebszellproliferation, die Krebszellen werden also langsam getätet. Hinzu kommt das es die starke Übelkeit, unter der viele Chemotherapiepatienten leiden, bemerkbar lindern kann.

Angstzustände und CBD Öl

Viele Menschen leiden heutzutage an Angstzuständen und den Konsequenzen davon, viele davon wissen auch das Cannabis zu rauchen, das THC enthält, den entgegengesetzen Effekt von dem bekommen, was sie sich erhoffen. Das liegt an der euphorisierenden Wirkung von THC, diese Wirkung hat CBD nicht, weswegen die Wirkung con CBD Öl durchaus positiv sein kann für Menschen die an Angstzuständen leiden.

Neurotherapeutics führte eine Studie durch, die zu dem Ergebnis kam, dass CBD Öl für Menschen die unter Angstzuständen leiden ein gutes Medikament ist, da es das Leiden der Menschen verringern kann, die unter Folgenden Sachen leiden:

  • PTSD
  • Panikattacken
  • Soziale Angst

CBD Öl gegen Akne

CBD Öl kann eine hilfreiche Maßnahme sein bei Aknepatienten, diese Aussage tätigt eine Studie des Journal of Clinical Investigation. Denn Akne entsteht durch eine Entzündung der Talgdrüsen und CBD reduziert die Produktion von Talg.

CBD Öl kaufen / der Preis und Nebenwirkungen

Beim Kauf von CBD Öl sollte man immer auf die Qualtität achten, auf gute Qualität deutet ein sehr niedriger THC-Gehalt hin, da die Cannabinoide noch nicht zu 100% getrennt werden können. Je höher der Preis desto besser ist meist auch die Qualität, das kann wichtig sein, wenn sie trotz der Einnahme des CBD Öl problemlos Autofahren wollen, denn nur durch einen Möglichst geringen THC- Anteil ist es garantiert, dass keine euphorisierende Wirkung auftritt und einen zum Beispiel beim Auto fahren behindert.

Die drei bekanntesten Nebenwirkungen sind ein trockener Mund, ein dünner Bauch oder dass der Blutdruck sich senkt, was für die meisten Menschen ein positiver Effekt ist.

Nebenwirkungen von CBD-Öl

Die meisten Verbraucher von CBD-Öl reagieren positiv darauf. Falls Nebenwirkungen auftreten, sind diese nur sehr milde. Die Nebenwirkungen können Übelkeit, Müdigkeit oder Nervosität sein. Wenn das Öl zusammen mit Arzneimitteln eingenommen wird, können diese eine stärkere oder schwächere Wirkung hervorrufen. Die Einnahme sollte deshalb mit dem behandelnden Arzt abgesprochen sein, sodass die Dosierung der Medikamente herabgesetzt bzw. erhöht werden.
Bis jetzt wurde noch nicht herausgefunden, was für Auswirkungen eine langfristige Einnahme von Cannabinoiden auf den menschlichen Körper hat. Deshalb ist die richtige Dosierung sehr wichtig, um das Immunsystem nicht zu schädigen. Eine Studie in Frontiers in Pharmacology belegt außerdem, dass das Öl die Abwehrkräfte der Lunge reduzieren und das Risiko einer Atemwegsinfektion erhöhen kann.
CBD-Öl sollte nicht bei Kinder benutzt werden, da sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet. Das gleiche gilt für schwangere und stillende Frauen.

 Studien zu CBD-Öl

Zurzeit werden viele Studien durchgeführt, da CBD-Öl eine Zulassung als Arzneimittel bekommen soll. 2014 wurde eine Studie durchgeführt, bei der CBD als Medikament gegen Epilepsie getestet wurde. Wie wirkt CBD-Öl bei einer Erkrankung wie Epilepsie ?
Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der der Betroffene einen Anfall, ohne erkennbare Ursache, bekommt. Wenn das Gehirn zu viele Signale abgibt, wird ein epileptischer Anfall verursacht. Muskeln zucken zusammen und im schlimmsten Fall verkrampft sich der ganze Körper und der Erkrankte verliert die Kontrolle über seinen kompletten Körper.
2014 wurden 74 Kinder im Alter von 1-18 Jahren CBD-Öl verabreicht, da die Medikamente gegen Epilepsie nicht erfolgreich waren. Nach sechs Monaten wurde festgestellt, dass bei 89 Prozent der Kinder die Anzahl der Anfälle sank. Das Verhalten, Aufmerksamkeit sowie motorische Fähigkeiten wurden während der Behandlung verbessert.
Bei den anderen 11 Prozent wurden die Anfälle schlimmer, weshalb die Studie abgebrochen wurde.

Wie wirkt CBD-Öl gegen die Psyche ?

Auch psychische Probleme, wie Schlaflosigkeit, Nervosität und Stress im Alltag können mit dem Öl reduziert werden. Bei Schlaflosigkeit greifen viele Menschen zum Schlafmittel, was  keine langfristige Lösung ist, weil der Körper am Morgen danach ziemlich träge ist und Körper sehr lange braucht, um wach zu werden. CBD-Öl hilft laut Erfahrungsberichten von Verbrauchern den Schlafrhythmus zu verbessern. Man wacht auf und ist vom Stress befreit und erholt.

Referenzen

  1. Marzo, V., Bifulco, M. & Petrocellis, L. The endocannabinoid system and its therapeutic exploitation. Nat Rev Drug Discov 3, 771–784 (2004)
  2. Fine, P. and Rosenfeld, M. (2013). The Endocannabinoid System, Cannabinoids, and Pain. Rambam Maimonides Medical Journal, 4(4).
  3. Burstein, S. (2015). Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorganic & Medicinal Chemistry, 23(7), pp.1377-1385
  4. Milz, Eva, and Franjo Grotenhermen. „Successful therapy of treatment resistant adult ADHD with cannabis: experience from a medical practice with 30 patients.“ Abstract book of the Cannabinoid Conference. 2015.
  5. Blessing, Esther M., et al. „Cannabidiol as a potential treatment for anxiety disorders.“ Neurotherapeutics 12.4 (2015): 825-836
  6. Sulé-Suso, Josep, et al. „Striking lung cancer response to self-administration of cannabidiol: A case report and literature review.“ SAGE open medical case reports 7 (2019): 2050313X19832160
  7. Tzadok, Michal, et al. „CBD-enriched medical cannabis for intractable pediatric epilepsy: the current Israeli experience.“ Seizure 35 (2016): 41-44.
  8. Devinsky, Orrin et. al. (2017) „Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome„. New England Journal of Medicine, 376,21 (2011-2020)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

one × two =

Zurück nach oben